Claudia Nemat

zählt zu den führenden Stimmen an der Schnittstelle von Technologie, Wirtschaft und Innovation. Die Physikerin und Mathematikerin war von 2011 bis 2025 Mitglied des Vorstands der Deutschen Telekom. Zunächst leitete sie das Europageschäft, ab 2017 verantwortete sie das Ressort Technologie und Innovation. In dieser Rolle prägte sie maßgeblich die digitale Transformation des Konzerns – mit Schwerpunkten auf Künstlicher Intelligenz, Netztechnologie, Cybersicherheit und globalen Lieferketten.

Claudia Nemat, geboren 1968 in Bensberg, war zuvor fast zwei Jahrzehnte für McKinsey & Company tätig, zuletzt als Seniorpartnerin und Co-Leiterin des weltweiten Technologiesektors. Sie begleitete internationale Unternehmen bei groß angelegten Technologie- und Kulturtransformationen und übernahm Führungsaufgaben in der IT-Branche in Europa und den USA.

Nach ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand der Deutschen Telekom konzentriert sie sich auf Mandate in internationalen Aufsichtsgremien sowie auf Engagements in Deep-Tech- und KI-Unternehmen. Zudem ist sie Mitglied des Hochschulrats der Universität zu Köln und wurde 2021 mit der Heinrich-Hertz-Gastprofessur des Karlsruher Instituts für Technologie ausgezeichnet.