Jürgen Stock, geboren 1959 in Wetzlar, begann 1978 seine Laufbahn bei der hessischen Polizei, wo er als Rauschgiftfahnder und verdeckter Ermittler tätig war. Parallel studierte er Rechtswissenschaften, legte beide Staatsexamina ab und promovierte.
Nach Stationen im Bundeskriminalamt und als Rektor einer Polizeihochschule wurde er 2004 Vizepräsident des BKA. 2007 folgte die Wahl zum Vizepräsidenten von Interpol, bevor er 2014 Generalsekretär wurde. In dieser Funktion vertrat er Interpol regelmäßig beim UN-Sicherheitsrat, den Gipfeln von G7 und G20 sowie internationalen Foren wie dem Weltwirtschaftsforum in Davos.
Unter seiner Leitung entwickelte sich Interpol zu einer globalen Drehscheibe im Kampf gegen Terrorismus, organisierte Kriminalität und Cybercrime. Gleichzeitig förderte er Innovationen, wie durch den Einsatz neuer Technologien wie KI.
Heute arbeitet Jürgen Stock als Sicherheitsberater und Honorarprofessor an der Universität Gießen.