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Margrethe Vestager

zählt zu den prägenden Persönlichkeiten der europäischen Politik und Regulierung. Als EU-Kommissarin für Wettbewerb von 2014 bis 2024 trat sie entschlossen für fairen Wettbewerb ein und führte richtungsweisende Verfahren gegen internationale Technologiekonzerne. Damit prägte sie die digitale Ordnung Europas und setzte Maßstäbe für verantwortungsvolle Innovation.

Margrethe Vestager, geboren 1968 im dänischen Glostrup, studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kopenhagen und arbeitete u.a. beim dänischen Finanzministerium, bevor sie sich vollständig der Politik widmete. Sie war stellvertretende Premierministerin und Wirtschaftsministerin ihres Landes. Mit ihrem Fokus auf Transparenz, Datensicherheit und faire Marktbedingungen trieb sie die europäische Digitalpolitik entscheidend voran. 2024 wurde sie von der Financial Times zu den 25 einflussreichsten Frauen Europas gezählt. Ebenfalls 2024 erschien ihre Biografie „Vestager’s World“, die Einblicke in ihr Jahrzehnt als Wettbewerbshüterin gibt.

Ab Januar 2025 übernahm Vestager den Vorsitz des Board of Governors der Technischen Universität Dänemark u.a. auch als Zeichen ihres anhaltenden Engagements für Bildung und Zukunftstechnologien.